Zalaszanto - das ungarische Weinberg Dorf

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Im Weinberg

Im Berg - hegyre auf ungarisch, so heisst es hier und jeder hat irgendwo im Berg ein Grundstück, einen Weinberg, oder gar einen Weinkeller, Pince genannt.

Weinberge in der Umgebung von Zalaszanto

Viele haben ein Häusschen, einer sogar fast ein Schloß mit Hubschrauberlandeplatz, es gibt viele Geschichten und man sagt hier nicht umsonst:

„Wenn der Wein sinkt, schwimmen die Worte nach oben !“

Und der Wein sinkt sehr schnell, da traditionell bei der sprichwörtlichen ungarischen Gastfreundschaft sehr spontan zur Verkosung der Eigenproduktion eingeladen wird.

Und hat man gekostet, so wird das Glas gleich wieder nachgeschenkt - randvoll !

Eichenfässer anstelle Edelstahlbehälter, Naturgährung statt Zuchthefe, hier wird noch Naturwein gemacht, ab und zu mal auch zuviel aufgezuckert, so das der Touristen-Gefällige süssliche Wein entsteht, vergleichbar mit der „Mädchentraube“ von Aldi, soviel Restsüße dass man diesen Wein nur als Dessertwein geniessen sollte.

Man nennt diesen Wein hier „Sarvaribor“ in Anlehnung an die Zuckerfabrik in Sarvar (gespr.: Scharvar, überhaupt wird „S“ als „Sch“ gesprochen), durch welches man von Sopron kommend auch durchgefahren ist.

Natürlich kann man überall auch besten Qualitätswein finden, weiß und rot, der ganze Stolz des Weinbauers, also los zur Weinprobe im urwüchsigen Rahmen.

Hier am zünftigen Weinkeller von Frigyes kann man feiern und einkehren. Anmelden kann man sich dafür am Shop auf der Stupa, oder am Asia Bazar im Dorf bei Kati.

Spaziergang im Weinberg

Und wenn man an diesen Weingütern vorbei wandert dann passiert es oft, dass man hineingewunken wird, und dann findet man sich plötzlich am Lagerfeuer wieder, oder beim Kesselgulasch - Bogracsgulyas.  Irgend jemand hat eine Gitarre und alle singen, ob ungarisch oder deutsch oder englisch. Und plötzlich merkt man dass es viele Lieder in all diesen Sprachen gibt. Nicht umsonst sagt man:

„Wo man singt da lass Dich ruhig nieder – Denn böse Menschen haben keine Lieder !“

Bis dann Hans in Stimmung kommt und sein „Gstanzerl“ singt: „Drunt in der Schönau“, wer es haben möchte, kann es sich hier runterladen.

Wein und anderes Obst wird hier angebaut, natürlich auch Kartoffeln oder Mais, je nachdem was für die Selbstversorger notwendig ist. 

Ganz romantisch auf einen kleinen Scheibengipfel vorgebaut liegt die kleine Kapelle, nur noch an besonderen feiertagen von den Einheimischen genutzt, etwa um in einer Trockenzeit um regen zu beten. 

Nebenan liegt auch schon Janschi’s Pension, hier können 2 Familien mit Kindern bequem übernachten, für 40 Euro mietet man das ganze Haus, einen herrlichen Rundblick gleich mit einbegriffen.

Bela beim „Wein-machen“ vor dem Haus im Berg, hier mieten sich Eingeweihte ein, um in aller Ruhe und Abgeschiedenheit der schönen Landschaft zu fröhnen. 

Natürlich kann man auch bei der Weinernte mithelfen, nein, mit den Füssen werden die Trauben nicht mehr gequetscht, dies macht man mit einem Drehwerk. 

Natürlich ist es zum Dorf nicht sehr weit, ebenfalls zum Stupa oder zu anderen Ausflugszielen. 


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